Der Stellenwert des Kiss-Kidd Syndroms unter den Haltungsasymmetrien

 

In den letzten Jahren hat die Abkürzung Kiss-Kidd Syndrom zu vielen Ursachen kontroversen Diskussionen geführt dass die Diagnose der "Kopfgelenkgelenk - induzierten Symmetriestörung" sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Diese Übersicht soll eine kritische Auseinandersetzung anregen, die speziellen Krankheitsbilder, die sich hinter den Symptomen verbergen könnten, erläutern und über geeignete Therapien aufklären.

 

Die Diagnose der Kopfgelenk-induzierten Symmetrie Störung (Kiss-Syndrom) nach der Geburt und im ersten Lebensjahr hat in letzter Zeit zu viel Unruhe und Verunsicherung bei Eltern und Ärzten geführt.  Reduziert man zum besseren Verständnis den Begriff auf die Symmetriestörung, so bedeutet dies, einfach  gesagt, eine Abweichung von der Mittelstellung. Hierzu gehören neben der Schräglagedeformität  und dem Schiefhals (Tortikollis)auch das Überstrecken der Säuglinge nach hinten. (Opisthotonus).

 

Die Asymmetrien im Säuglings- und Kleinkindalter  lassen sich auf viele Ursachen zurückführen. Ein enger Geburtskanal oder eine intrauterine Zwangslage, die zu einer einseitigen Verkürzung der Rumpf-und Haltemuskulatur führt, können Verkrümmungen und Haltungsanomalien der Wirbelsäule und des Rumpfes oder auch Asymmetrien pathogener Genese, wie z. B. Bei einseitiger Hüftluxation begünstig. Zerebrale Dysfunktionen können im Rahmen zu einer Asymmetrie des Körpers führen. Die neuromuskulär bedingten Asymmetrien entstehen auf dem Boden einer prä-,peri oder postnatalen zerebralen Störung und werden nicht weiter besprochen. Wie für die Hüftdysplasie gilt  die Beckenendlage für den Schiefhals als Risikofaktor. Gleichermaßen kann eine protrahierte Geburt mit einer höheren Rate an Tortikollis assoziiert sein.

 

 

Symmetriestörungen

Schiefhals

gebogener

Rücken

Schädelasymmetrie

( Plagiozephalus)

Gesichtsasymmetrie

Glutäalfaltenasymmetrie

einseitige Hüftreifungsstörung

Sichelfuß

 


 

Das Kiss-Syndrom

 

Die relevanten Befunde der Rumpfasymmetrien werden oft in dem Begriff Kiss-Syndrom zusammen gefasst. Haupt Symptom   ist der gebogene Rücken, der als fixierte Seitenneigung imponieren kann (Kiss 1), oder dessen Hauptbiegung im Sinne des eines Opisthotonus, also mit vorwiegender Überstreckung ( Kiss II ) auftritt. Der Muskeltonus der betroffenen Kinder ist  asymmetrisch mit einer Verstärkung auf der konkaven Seite der Krümmung.

 

Die meisten Kinder –fast 90% - weisen eine Kopf-Schief - Haltung auf. Nur bei ganz wenigen Fällen ist ein klassischer muskulärer Schiefhals mit narbiger Verkürzung des M. Sternocleidomastoideus zu beobachten. Am häufigsten sind  Schädelasymmetrien wie die Plagiozephalus als Begleitsymptome mit diesem Symptomenkomplex verknüpft. Gesichtsasymmetrien und rumpfferne Veränderungen, wie einseitige  hinzufügen mit Glutäalfaltenasymmetrie sowie eine Sichelfußstellung, werden im Symptomenkomplex des Kiss- Syndrom mit eingeschlossen.

 

Darüber hinaus gelten auch vegetative Symptome als typisch für die Diagnose Kiss-Syndrom. Säuglingskoliken, Fieberschübe, Schlafstörungen und eine unerklärliche Hyperaktivität werden mit dieser Diagnose verbunden. Auch die Einbeziehung “Schreikinder “ sowie der Kinder mit chronischen Kopfschmerzen haben zu der extremen kontroversen Beurteilung der Diagnose geführt . Dadurch wurde auch der therapeutische Ansatz der einmaligen oder reperativen Manipulation der Kopfgelenke insbesondere in kinderorthopädischen und pädiatrischen Kreisen massiv kritisiert .

 

Der muskuläre kongenitale Schiefhals ist charakterisiert durch Strukturveränderung Muskulös Sternocleidomastoideus (Kopfdreher). Diese reichen von einem intramuskulären Hämatom mit zum Teil massiver Schwellung des Muskels bis hin zur fibrösen Umwandlung der Muskulatur. Dadurch entsteht die klassische Kopfhaltung mit Neigung zur erkrankten und Rotation zur kontralateralen Seite. Ohne Einleitung einer frühen Therapie kann es zu sekundären Folgen wie, z.B. der Ausbildung einer Gesichtsskoliose oder zur Fixierung der Fehlstellung durch Fehlwachstum.

 

Meine Arbeit am Körper ist eine Geistige Arbeit die sogenannte Ideoplastie das Formen von Gedanken um eine Veränderung  im Körper zu vollziehen  basiert auf  Signal gesteuerte Impulsgebung.